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Ausgewählte Musik
- in den aktiven und rezeptiven Phasen
- Entspannungsmusik, Musik des Barock und der klassischen Periode
bis zu aktuellen Titeln
- Anker für Lerninhalte
- anregende und entspannte Atmosphäre
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Suggestive Faktoren
- Persönlichkeit und Ausstrahlung des Lehrenden
- Abbauen von Lernblockaden
- Arbeit mit Stärken und Zielen
- Anregende Atmosphäre und Umgebung
- Akzeptanz, Wertschätzung und Ermutigung
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Lernen mit allen Sinnen
- multisensorisches Lernangebot für unterschiedliche Lerntypen
- lernbiologisch fundiert
- den ganzen Menschen ansprechend
- breite Palette von Methoden
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Nutzen des Gruppenprozesses
- Fördern von Austausch und gemeinsamen Erleben
- Aktivierung der Gruppenressourcen zu Selbstregulierung
- Gruppe wichtig machen
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Ausgewogene
Rhythmisierung
- zwischen Anspannung und Entspannung
- dem natürlichen Rhythmus folgend
- unterhaltend und kurzweilig, flexibel
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Einsatz
von Musik in den aktiven und rezeptiven Phasen
"Musik lenkt beim Lernen nur ab!"
- das mag stimmen, wenn es die falsche Musik ist.
In Trainings und auch immer häufiger in der Schule und im Unterricht
erklingt Musik. In EDV- Kursen, Kommunikationstrainings, in Deutschstunden
und vor stressigen Klassenarbeiten. Die meisten Teilnehmer oder Schüler
sind meist angenehm überrascht, denn die Musik unterstützt
das Lernen, entspannt die Teilnehmer und lockert die Atmosphäre
auf.
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Wie wirkt Musik?
Musik wirkt vor allem über den Rhythmus und das Tempo. Sie
beeinflußt Herzschlag und Atemrhythmus, das limbische System
und wirkt damit auf die tiefen Schichten der Persönlichkeit im
Bereich des Verhaltens und der Gefühle. Dabei spielen neben dem
Rhythmus auch die Lautstärke, die Intensität und Klangfülle,
die Klangfarbe, die Instrumentierung und die persönlichen Erfahrungen
mit Musik eine Rolle.
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Wofür kann man Musik anwenden?
- Zum Ankommen, Umschalten und Einstimmen
- Als Hinführung zum Thema
- Um Energien aufzubauen und müde gewordene Gruppen zu erfrischen
- In Erarbeitungsphasen, zum Wiederholen und Vertiefen
- Musik schafft Stimmungen und Atmosphäre
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- Musikempfehlungen -
Multisensorisches
Lernangebot für unterschiedliche Lerntypen
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-nach
oben- |
Unser Gehirn verarbeitet ständig Informationen mit Hilfe unserer
5 sensorischen Systeme. Unsere Fähigkeiten zu sehen, zu fühlen
und zu schmecken ermöglichen die Verarbeitung von Informationen,
sowohl auf bewußten wie auf unbewußten Wegen.
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| Die verschiedenen Sinneskanäle:
V - visueller Kanal (sehen)
A - auditiver Kanal (hören)
K - kinästhetischer Kanal (fühlen)
O - olfaktorischer Kanal (riechen)
G - gustatorischer Kanal (schmecken)
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| Der visuelle, der auditive und der kinästhetische
Kanal ist für die Gestaltung von Lernprozessen von Bedeutung.
Informationen können um so leichter und um so besser aufgenommen
werden, wenn der Stoff auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig
vermittelt wird. Die Menschen unterscheiden sich zudem dadurch,
auf welche Weise sie bevorzugt Informationen aufnehmen und Neues
lernen.
Je nach bevorzugter Lernweise werden der visuelle, der auditive
und der kinästhetische Lerntyp unterschieden:
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Der visuelle Lerntyp:
Dieser Lerntyp ist ein Mensch, der vor allem durch sehen, betrachten
oder sich-Bilder-machen lernt. Er bevorzugt anschauliche Präsentationen.
Von Vorträgen ohne Visualisierung profitiert er nur wenig.
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Was ist für diesen Lerntyp hilfreich?
Bücher, Skizzen, Diagramme, Lernposter, Videos, Mind Maps,
Lernkarteien |
Der auditive Lerntyp:
Der auditive Lerntyp lernt vor allem Gehörtes. Er lernt durch
verbale Belehrung von Seiten anderer oder seiner selbst. In Vorträgen
und Seminaren profitiert er vor allem durch das Zuhören oder
durch das Sprechen.
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Gespräch, Dialog, Diskussion, Geschichten erzählen, Musik,
Klänge, Lernkassetten, Vorlesungen |
Der kinästhetische Lerntyp:
Dieser Lerntyp lernt vor allem durch Tun, durch Erfahrung, durch
unmittelbare Beteiligung. Er braucht Aktion beim Lernen, will etwas
tun oder spielen. Lernen ist für ihn mit Bewegung verbunden,
still sitzen eine Qual. Auch Schreiben ist ok. |
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Stehen und Umhergehen beim Lernen, Anfassen und Hantieren
mit Dingen, Experimentieren, Learning by Doing, Notizen machen,
Gestik und Mimik des Lehrers, Lernkarten sortieren, Lernen in der
Gruppe |
| Lernblockaden
und Desuggestion |
-nach
oben- |
Sie können als Lehrender Ihr ganzes Feuerwerk an methodischen
Ideen abbrennen. Und dennoch treffen Sie möglicherweise auf
Teilnehmer mit allen Signalen der Lernunlust oder des Desinteresses.
Da fällt es nicht leicht, sich von Charles Schmids Motto leiten
zu lassen: "The most difficult students
are the jewels!" Negative Einstellungen und Grundhaltungen
sind hemmende Lernbarrieren. Sie werden unter anderem verstärkt
und aufrechterhalten durch einen inneren Dialog, einem Selbstgespräch
wie: "Das versteh ich nie! Das kann ich nicht alles behalten!
Andere können das - aber ich? Was soll das jetzt schon wieder
heißen?"
Viele Trainer und Lehrer kennen in solchen Momenten das aufsteigende
Gefühl des persönlichen Angegriffen- und Abgelehntseins
oder der mangelnden Kompetenz. Hier setzt in einem ganzheitlichen
Lehr- und Lernansatz die "Desuggestions - Arbeit" an,
der Abbau von hemmenden oder einengenden Suggestionen. Da wir
selbst als Lehrende die wichtigsten Vermittler ermutigender oder
entmutigender Suggestionen sein können, beginnt diese Arbeit
bei uns selbst.
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Die 4 Ebenen der Desuggestions- Arbeit
- Ich beobachte mich und erkenne meine eigenen Suggestionen.
- Ich übernehme Verantwortung für die von mir
ausgehenden Suggestionen.
- Ich beobachte und erkenne fördernde und blockierende
Suggestionen bei den Lernenden.
- Ich ermutige wachstumsorientierte Suggestionen und
desuggeriere blockierende und einengende Suggestionen.
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| Dem natürlichen
Rhythmus folgend |
-nach
oben- |
Rhythmus und steter Wandel prägen unser Leben. Viele Rhythmen
sind natürlich und unabänderlich festgelegt auf
Sonne folgt Regen, auf den Tag die Nacht, kein Einatmen ohne Ausatmen,
Wachphasen lösen Schlafphasen ab. Zu lange Aktiv- oder Passivphasen
stören unser Wohlbefinden und fördern Verschleißerscheinungen. |
Gut rhythmisierter Unterricht heißt für Suggestopäden,
dass ein Wechsel von aktiven und passiven
Unterrichtsphasen mit dem Ziel größtmöglicher
Teilnehmerorientierung stattfindet. Rhythmisierung
bedeutet aber auch, Unterricht so zu gestalten, dass die 3
Lerntypen angesprochen werden, eine Vielfalt unterschiedlicher
Medien eingesetzt wird und neben der Arbeit in der gesamten
Lerngruppe auch Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit stattfindet. |
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Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Lernenden sowohl
aktiv wie auch passiv lernen möchten. Deshalb
plädiert die Suggestopädie für lernerorientierten
und keinen lernerzentrierten Unterricht. Für die meisten
Lerner ist es durchaus angenehm, sich auch einmal bequem zurückzulehnen
und eine gut gestaltete Präsentation zu erleben - ebenfalls
wichtig ist für sie in Eigenaktivität
ihre fachliche Kompetenz aufzubauen. |
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| Fördern
von Austausch und Erleben |
-nach
oben- |
"Niemand weiss alles, aber alle wissen
etwas!"
Arbeiten und Lernen finden heute weitgehend in Gruppen statt. Erfolgreiches
Arbeiten im Team wird immer wichtiger für den Erfolg unserer
Gesellschaft.
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Die Suggestopädie will Anregungen vermitteln, wie die Gruppe
in ihrem Arbeiten und ihrem Entwicklungsprozess als äußerst
wirksamer Faktor erfolgreichen Lernens, Arbeitens und Wachsens genutzt
werden kann und dies mit z.T. sehr einfachen Mitteln. Der Erfolg
des einzelnen Gruppenmitgliedes ist auch abhängig von der Leistungsfähigkeit
der Gruppe. Je besser eine Gruppe "funktioniert", desto
besser wird der Einzelne arbeiten und lernen. Hohe Gruppenkohäsion
und das Nutzen der Gruppenpotenz machen eine Gruppe erfolgreich.
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Wie kann eine Leitungsperson diese beiden wichtigen
Fähigkeiten einer Gruppe fördern?
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- durch Einbau möglichst vieler aktiver Elemente
- Kleingruppenarbeit, wechselnde Gruppenzusammensetzung
- Reflexion des Erlebten, Zwischenbilanz, Feedback
- Kommunikationsregeln, die eine Vielzahl von Sichtweisen
zulassen
- Sitzen im Stuhlkreis, Sitzordnung ohne Hierarchien
- Wache und positive Grundhaltung des Leiters
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